Katzenstreu

•11. November 2018 • Schreibe einen Kommentar

Als Kasia vor einigen Jahren nach Deutschland kam und Baks mitbrachte, stand neben vielem anderen auch die wichtige Fragen im Raum: „Welche Katzenstreu kaufen wir?“ „Welche ist die Beste?“

Die Produkte in Deutschland unterscheiden sich deutlich von denen in Polen, so dass uns nichts anderes übrig blieb, als eine größer angelegte Produkttestreihe zu starten.

Folgende Anforderungen wurden von uns an die Streu gestellt:

1.) gute Klumptfähigkeit, um die Exkremente bequem und vollständig aus der Toilette enfernen zu können

2.) gute Geruchsbindung,

3.) möglichst wenig Anhaften der Streu im Fell unserer Perserkatzen

4.) ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Wir probierten Produkte aus Zoofachgeschäften genauso wie aus Discountern, Drogerie- und Supermärkten. Es gibt wirklich ein erstaunlich großes Angebot und hier einen Überblick zu bekommen war wirklich eine Herausforderung!

Was gibt es nicht alles für verschiedene Prinzipien! Seien sie nun z. B. kompostierbar, aus Silikaten oder parfumiert, wir haben (fast) alles ausprobiert, bis wir endlich Produkte gefunden haben, welche wir wirklich empfehlen können.

Unser erster Tipp ist das Produkt Extreme Classic Katzenstreu

Extrem Klassik KatzenstreuDieses Streu entspricht bestens allen oben genannten Anforderungen und hat uns daher überzeugt. Das Streu eignet sich besonders für langhaarige Katzen.  Mit anderen Streus hatten wir zum Teil das Problem, dass unsere Beiden diese großflächig in der Wohnung verteilt haben. Darüber hinaus ist Extreme Classic Katzenstreu sehr ergiebig und bietet damit ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für weitere Infos und zum Bestellen bitte einfach auf das Bild klicken.

 

Unser zweiter Tipp richtet sich an alle Katzenbesitzer, mit Kurzhaarkatzen und ökologischem Gewissen: Cats Best Öko Plus Klumpstreu

Cats Best Öko PlusDiese Klumpstreu zeichnet sich besonders durch seine ökologischen Aspekte aus. Die Streu ist 100%ig biologisch abbaubar und sogar kompostierfähig. Cats Best Öko Plus Klumpstreu besteht nicht aus Bentonit, sondern aus Pflanzenfasern. Da die „Streukrümel“ sehr leicht sind, verfangen sie sich allerdings sehr leicht im Fell und werden von langhaarigen Katzen sehr weit in derWohnung verteilt. Trotzdem hat uns die Klumpfähigkeit, der Geruch der Streu (angenehm nach Holz) und die Ergiebigkeit sehr überzeugt. Dazu ist natürlich auch der Umweltaspekt nicht zu vernachlässigen!

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Dank des Hinweises unserer Leserin Kerstin möchten wir nun auch das neue Streu von Cat’s Best vorzustellen.

 Cat’s Best Nature Gold Mini Power Pellets

42375_jrs_naturegold_1ist ideal für Langhaarkatzen geeignet, da die Streu  nicht am Fell haftet. Cat’s Best Nature Gold ist eine Klumpstreu und besteht zu 100% aus natürlichen Fasern – deshalb können Sie die Abfallklumpen gegebenenfalls über die Toilette entsorgen (bitte örtliche Vorschriften beachten!).

Alle Vorteile von Cat’s Best Nature Gold Katzenstreu auf einen Blick:

  • Haftet nicht am Fell – ideal für Langhaarkatzen
  • Sehr  effektiv
  • Extrem geruchsbindend
  • 100% reine Pflanzenfasern
  • Zu 100% biologisch abbaubar
  • Abfallklumpen über Toilette entsorgbar
  • Klumpend
  • Deutlich weniger Abfall
  • Natürlicher Geruch – ohne Zugabe chemischer Zusatzstoffe oder Aromen
  • Leichter zu transportieren

Aller guten Dinge sind vier: Golden Grey Katzenstreu

Golden Grey KatzenstreuDer besondere Vorteil dieser Streu liegt in der Staubarmut. Golden Grey Katzenstreu ist zwar nicht, wie groß auf der Verpackung beworden, völlig staubfrei, aber die Staubentwicklung ist im Vergleich zu anderen Streus gering. Der Geruch nach Babypuder hält sich angenehm lange und bindet die Gerüche der Toilette sehr gut. Auch die Klump- und Saugfähigkeit hat uns überzeugt.

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Problematik Klumpsteu aus Betonit

Wir haben uns kürzlich in einem Blog mit den Reaktionen auf unsere Empfehlung für Extrem Classic auseinander gesetzt. Bitte einfach hier klicken:

Wie wir dort darlegen, gibt es wirklich wenige Ausnahme, bei denen wir von dieser Art Streu abraten. Dieses ist zum einen bei kleinen Kitten, die den Toilettengang gerade lernen und zum anderen Katzen, die sich bei ihrem Geschäft absetzen oder auf ihre Füsse nässen.

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Kann man Perserkatzen ohne Kettenhemd scheren?

•17. September 2018 • Schreibe einen Kommentar

Ja, man kann 🙂

Vor ca. 2 Jahren sind wir mit Baks zu einer Tierärztin hier in Essen gefahren, um ihn untersuchen zu lassen, da er damals große Hautprobleme hatte. Während des Gesprächs kamen wir auch auf das Thema „Scheren“ zu sprechen, um seine Haut mit dem medizinischen Shampon besser erreichen zu können. Die Tierärztin (bei der wir danach auch nicht mehr waren) war der festen Überzeugung, dass dieses generell nur unter Narkose möglich sei.

Da Baks auf Narkosen leider sehr schlecht reagiert, wollten wir ihm diese möglichst ersparen. Worauf die Tierärtzin  uns darauf hin syphisant anbot, dass wir es doch ruhig im Nebenraum mit ihrer Schermaschine selbst versuchen sollten. Vermutlich dachte sie sich dabei: „Sie werden schon sehen, was sie davon haben …“

Wir sind daraufhin also in den 2. Behandlungsraum gegangen und ließen uns kurz in die Bedienung der Schermaschine einweisen. Und los ging es. Wenn ich mich recht erinnere, hat die Ärztin in der Zwischenzeit einen weiteren Patienten behandelt, wärend wir selbst überrascht waren, ob der Ruhe mit der Baks die Schur über sich ergehen lies. Ja, er schnurrte sogar dabei gegen das Brummen der Maschine an.

baks przystrzyzonyNach einer Viertelstunde kam die Ärtzin dann in unseren Raum und es entgleisten ihr alle Gesichtszüge, als sie uns fröhlich bei der Arbeit sah. Da sie mit ihren Ansichten nun vollständig widerlegt war und sie uns zuvor den Rasierer kostenlos zur Verfügung gestellt hatte, war ihr gerade ein kleines Geschäft durch die Lappen gegangen.

Nun, wir haben uns sehr nett verhalten, haben die ganzen Haare selbst zusammengefegt und eine Spende für die Kaffeekasse dagelassen, war auf jeden Fall billiger für uns 😉

Wir haben für Euch einen neuen Artikel über Schermaschinen geschrieben.

Scheren von Langhaarkatzen

Projekt Winterigel abgeschlossen

•22. April 2018 • Schreibe einen Kommentar

Mission accomplished 😉
Am letzten Montagabend haben wir unserem kleinen Wintergast die Tür zum Garten geöffnet. Der Igel ist schon vor etwa 10 Tagen aufgewacht und wir haben ihn/sie noch ein wenig beobachtet und das Fressverhalten und das Gewicht kontrolliert. Da er/sie immer noch fast 900g wiegt, und sie schon abends sehr aktiv war, wurde es Zeit sie wieder in die Natur zu entlassen.
Auf unserer Wildkamera konnten wir in den ersten beiden Nächten beobachten, wie er/sie immer wieder zurück zur ausgestellten Futterstelle kam um zu fressen.

Und nicht nur das! Seit 3 Nächten is(s)t er/sie nicht allein! Es scheint, als wäre unsere Einschätzung, dass es sich um eine Igelin handelt, nicht falsch, denn der zweite Igel ist etwas größer und sie fressen friedlich gemeinsam aus einem Napf. Wenn da sich nicht einmal was anbahnt 😉

Mal sehen, wie lange die Igel uns die Treue halten oder ob sie sich in einem der umliegenden Gärten ein neues Revier finden.

 

 

Pflege von Perseraugen

•7. März 2018 • Schreibe einen Kommentar

Perseraugen sind unbestritten der schönste und am meisten hervorstechende Schmuck des Katzengesichts. Sie sind aber nur dann schön, wenn sie sauber und gepflegt sind und das Fell im Augenbereich keine braunen oder gelblichen Verfärbungen aufweisst. Normale Katzen können diese Bereiche ohne weiteres selbst Pflegen, aber der Perserkatze muss dabei geholfen werden.

Ich habe diese Seite geschrieben, da ich sehr oft gefragt werde, wie ich die Augen meiner Perserkatzen pflege. Ich sehe auch im Internet Fotos, auf denen Perserkatzen mit braunen Krusten um die Augen herum zu sehen sind. Meiner Meinung nach kann das Fell einer Katze noch so schön gebürstet sein, aber mit schmutzigen Augen sieht sie trotzdem sehr ungepflegt aus. Zumal das ganze sich auch sehr schnell entzünden und unseren Lieblingen Schmerzen bereiten kann.

Daher mein Aufruf! Von dem Moment, an dem wir eine Perserkatze zu uns genommen haben, sind wir für sie verantwortlich. Dazu gehört auch die notwendige Augenpflege. Das sind max 2-3 Minuten am Tag und die Katze wird gepfegt und gesund aussehen. Und Sie können auf sich stolz sein, weil Sie ihrem Liebling gegenüber verantwortungsbewusst sind und alle Welt dieses sehen kann. Ich drücke die Daumen, dass Sie das schaffen!

Perseraugen sind empfindlich

Bei Perserkatzen ist auf Grund ihre Grösse und Wölbung die Hornhaut schlechter gegen Infektionen oder mechanischen Schaden geschützt, als bei anderen Katzenrassen. Kein Perserkatzenbesitzer sollte die kleinesten Symptomen einer Krankheit bagatellisieren. Man sollte auch nicht einfach irgendwelche Salben oder Tropfen der Katze in die Augen verabreichen. Das Auge ist ein sehr empflindliches Organ, deshalb muss die Medikamentenverabreichung immer mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Die Beschädigung, die wir unserem Liebling antun können, könnte unumkehrbar sein. Gesunde Augen und nicht verstopfte Tränenkanäle sind aber sehr wichtig. Wir müssen deshalb sehr sanft und aufmerksam sein, wenn wir die Augenumgebung reinigen.

Augenpflege mit speziellen Präparaten

Die richtige Augenpflege sollte mit Hilfe von Wattepads stattfinden und dem Abschminken einer Frau ähnlich sein. Zuerst, besonders wenn sich schon eine Kruste gebildet hat, sollte man den Augenbereich einweichen. Wir sollen dabei eine Sache beachten – jedes Auge muss mit einem neuen Wattepad abgetupft werden, um die Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden.

Zum Einweichen könnten Sie abgekochtes, lauwarmes Wasser verwenden oder ein leicht desinfiziertes Mittel (bitte beachten, es sollte nicht ins Auge kommen). Sehr zu Empfehlen sind spezielle Augenpflegepräparate. Was ich persönlich aus eigener Anwendung bei Baks und Maja sehr empfehlen kann, sind diese Produkte:

Mit der Creme  „Stain Free“ der Firma Bio Groom können wir die Fellverfärbungen in den Griff bekommen. Das Fell unter dem Auge wird ein wenig gefettet und die Tränen können nicht einsickern.

Alle 2-3 Monate kann man bei hellen Katzen das Präparat „All System Whitening“ benutzen. Man sollte das Gel auftragen, 15 Minuten warten und sehr gründlich abwischen. Die Prozedur kann wiederholt werden bis alle Verfärbungen entfernt sind.

Bitte kein Bleichshampoo im Augenbereich anwenden! Es gibt auch Puder und Flüssigkeit von Eye Envy, die sehr gut gegen Verfärbungen wirken. Mit einer Zahnbürste oder Wattepads reinigt man zuerst den Augenbereich. Danach wird mit einem Q-Tip das Puder gegen den Strich eingerieben. Das Ergebnis ist wirklich super. Bitte achten Sie dabei sehr darauf, dass das Präparat nicht ins Auge gelangt.

Endlich eingeschlafen

•5. Februar 2018 • Schreibe einen Kommentar

Hallo liebe Leser,

unser kleiner Wintergast ist vor 2 Wochen endlich eingeschlafen. Zuvor war sie immer wieder wach, um noch etwas zu fressen und sich zu reinigen. Wir hatten angenommen, dass der Winterschlaf bei den Igeln mehr einem durchgehenden Schlaf entspricht, aber unser Exemplar ist noch sehr jung und wie bei unseren Menschenkinder könnten man glauben, er glaubt, er könnte draussen etwas verpassen. Daher wachen junge Igel noch viel häufiger auf und müssen dann nach Futter suchen, da sie nicht vollständig in den „Energiesparmodus“ wechseln. Das ist u.a. einer der Gründe, weshalb viele junge Igel ihren ersten Winter nicht überleben.

Wir haben vor 3 Wochen die angebotene Futtermenge langsam reduziert und zum Schluss nur noch Wasser angeboten. Das war dann wohl das entscheidende Zeichen, dass es Zeit zu schlafen wäre. Vor einer Woche war sie nun das letzte Mal aus ihrer Kiste heraus, um sich zu reinigen. Das nun wieder dort stehende Trockenfutter blieb aber unangetastet.

Vom Timing her, war es sicherlich gut, dass sie nun eingeschlafen ist. Die Temperaturen gehen in dieser Woche nachts bis auf -8 °C zurück und da ist es in ihrem Schlafplatz doch viel gemütlicher.

Unser Wintergast ist jetzt gesund

•7. Januar 2018 • Schreibe einen Kommentar

Hallo liebe Leser,

gar nicht mehr so schüchtern

unsere kleine Igelin ist seit gestern wieder bei uns. Sie hatte die letzten 2 Wochen bei einer Igelexpertin verbracht, da wir ein paar Tage in NRW zu Verwandtenbesuch waren. In dieser Zeit wurde sie vom Tierarzt untersucht, entwurmt und nahm nochmal ordentlich an Gewicht zu. Die Lungenparasiten, die sie, wie viele Igel, befallen hatten, liessen sich zum Glück gut bekämpfen und nun ist sie fit für den Winterschlaf.  Sie wiegt nun ordentlich 850 – 900 Gramm und sollte damit einen ordentlichen und ausreichenden Speckvorrat besitzten.

Wir danken an dieser Stelle nochmal für die tolle Unterstützung und den beeindruckenden Einsatz den die Dame für die Igel leistet.

Das Winterquartier

Wir haben ihr in unserem Schuppen eine Ecke eingerichtet, in der sie nun (sogar) 2 Kartons als Schlafplätze zur Auswahl hat. Wir werden nun allmählich die Futterrationen verkleinern und sie so zum Winterschlaf einladen. Das Wetter in diesem Janur 2018 ist auch der Oberpfalz nicht wirklich winterlich, aber bei Temperaturen bis max. 6 Grad und einem vollen Bauch sollte sich hoffentlich genug „Wintermüdigkeit“ bei ihr einstellen.

In diesem Sinne: „Gähn!“

Unser kleiner Wintergast

•25. Dezember 2017 • Schreibe einen Kommentar

Hallo liebe Leser,

manchmal können wir über unsere Mitmenschen und ihre an den Tag gelegte Gleichgültigkeit nur den Kopf schütteln.

Unser Wintergast

Letzte Woche holte Kasia unseren Kleinen vom Kindergarten ab und kam dabei an einem kleinen Igel vorbei, der bei Minustemperaturen auf einem Schneehaufen direkt neben einer Strasse saß. Das Tier wurde von anderen Passanten durchaus bemerkt, aber nur mit der Bemerkung bedacht: „Och, der Arme! Der wird nicht überleben!“ Im Gegensatz zu den Anderen konnte Kasia den Kleinen einfach nicht so sitzen lassen, denn es war ersichtlich, dass das Tier jung und viel zu klein war, um den Winter zu überstehen. Zumal er völlig apathisch und unterkühlt wirkte.

Zuhause wog Kasia den Kleinen und stellte fest, dass die ca. 450 g tatsächlich nicht ausreichen würden. Die Nächte waren mit bis zu -11°C zu dieser Zeit sehr kalt und wir hatten eine geschlossene Schneedecke.

Das „Igelhaus“

Wir richteten ihm zuerst in unserem Keller einen Platz mit Laub ein, um zu sehen, ob der Igel überhaupt wieder zu sich kommen und  fressen würde. Die erste Nacht war von ihm nicht viel zu hören und er hat sich kaum bewegt, sondern nur etwas gefressen und viel geschlafen.

Am 2. Tag hat Kasia ihn in unsere Gästetoilette umgesiedelt und ein kleines Igelhaus aus Karton gebastelt. Dort ist er nun langsam im doppelten Sinne „aufgetaut“ 😉 Wir wissen nun auch, dass sie eine IgelIN ist! Sie macht sich prächtig und sie frisst ordentliche Portionen! Sie hat sich nach ein paar Tagen sogar an Kasias Anwesenheit gewöhnt und rollt sich nicht mehr komplett zur Kugel ein, wenn Kasia sich ihr nähert oder sie zum Wiegen hochnimmt.

Im Januar wollen wir sie in unserem Schuppen zum Schlafen umsiedeln. Wir werden Euch sicherlich berichten wie es weitergeht.

Alles Gute und allen frohe Weihnachten!