Pflege von Perseraugen

•7. März 2018 • Schreibe einen Kommentar

Perseraugen sind unbestritten der schönste und am meisten hervorstechende Schmuck des Katzengesichts. Sie sind aber nur dann schön, wenn sie sauber und gepflegt sind und das Fell im Augenbereich keine braunen oder gelblichen Verfärbungen aufweisst. Normale Katzen können diese Bereiche ohne weiteres selbst Pflegen, aber der Perserkatze muss dabei geholfen werden.

Ich habe diese Seite geschrieben, da ich sehr oft gefragt werde, wie ich die Augen meiner Perserkatzen pflege. Ich sehe auch im Internet Fotos, auf denen Perserkatzen mit braunen Krusten um die Augen herum zu sehen sind. Meiner Meinung nach kann das Fell einer Katze noch so schön gebürstet sein, aber mit schmutzigen Augen sieht sie trotzdem sehr ungepflegt aus. Zumal das ganze sich auch sehr schnell entzünden und unseren Lieblingen Schmerzen bereiten kann.

Daher mein Aufruf! Von dem Moment, an dem wir eine Perserkatze zu uns genommen haben, sind wir für sie verantwortlich. Dazu gehört auch die notwendige Augenpflege. Das sind max 2-3 Minuten am Tag und die Katze wird gepfegt und gesund aussehen. Und Sie können auf sich stolz sein, weil Sie ihrem Liebling gegenüber verantwortungsbewusst sind und alle Welt dieses sehen kann. Ich drücke die Daumen, dass Sie das schaffen!

Perseraugen sind empfindlich

Bei Perserkatzen ist auf Grund ihre Grösse und Wölbung die Hornhaut schlechter gegen Infektionen oder mechanischen Schaden geschützt, als bei anderen Katzenrassen. Kein Perserkatzenbesitzer sollte die kleinesten Symptomen einer Krankheit bagatellisieren. Man sollte auch nicht einfach irgendwelche Salben oder Tropfen der Katze in die Augen verabreichen. Das Auge ist ein sehr empflindliches Organ, deshalb muss die Medikamentenverabreichung immer mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Die Beschädigung, die wir unserem Liebling antun können, könnte unumkehrbar sein. Gesunde Augen und nicht verstopfte Tränenkanäle sind aber sehr wichtig. Wir müssen deshalb sehr sanft und aufmerksam sein, wenn wir die Augenumgebung reinigen.

Augenpflege mit speziellen Präparaten

Die richtige Augenpflege sollte mit Hilfe von Wattepads stattfinden und dem Abschminken einer Frau ähnlich sein. Zuerst, besonders wenn sich schon eine Kruste gebildet hat, sollte man den Augenbereich einweichen. Wir sollen dabei eine Sache beachten – jedes Auge muss mit einem neuen Wattepad abgetupft werden, um die Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden.

Zum Einweichen könnten Sie abgekochtes, lauwarmes Wasser verwenden oder ein leicht desinfiziertes Mittel (bitte beachten, es sollte nicht ins Auge kommen). Sehr zu Empfehlen sind spezielle Augenpflegepräparate. Was ich persönlich aus eigener Anwendung bei Baks und Maja sehr empfehlen kann, sind diese Produkte:

Mit der Creme  „Stain Free“ der Firma Bio Groom können wir die Fellverfärbungen in den Griff bekommen. Das Fell unter dem Auge wird ein wenig gefettet und die Tränen können nicht einsickern.

Alle 2-3 Monate kann man bei hellen Katzen das Präparat „All System Whitening“ benutzen. Man sollte das Gel auftragen, 15 Minuten warten und sehr gründlich abwischen. Die Prozedur kann wiederholt werden bis alle Verfärbungen entfernt sind.

Bitte kein Bleichshampoo im Augenbereich anwenden! Es gibt auch Puder und Flüssigkeit von Eye Envy, die sehr gut gegen Verfärbungen wirken. Mit einer Zahnbürste oder Wattepads reinigt man zuerst den Augenbereich. Danach wird mit einem Q-Tip das Puder gegen den Strich eingerieben. Das Ergebnis ist wirklich super. Bitte achten Sie dabei sehr darauf, dass das Präparat nicht ins Auge gelangt.

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Endlich eingeschlafen

•5. Februar 2018 • Schreibe einen Kommentar

Hallo liebe Leser,

unser kleiner Wintergast ist vor 2 Wochen endlich eingeschlafen. Zuvor war sie immer wieder wach, um noch etwas zu fressen und sich zu reinigen. Wir hatten angenommen, dass der Winterschlaf bei den Igeln mehr einem durchgehenden Schlaf entspricht, aber unser Exemplar ist noch sehr jung und wie bei unseren Menschenkinder könnten man glauben, er glaubt, er könnte draussen etwas verpassen. Daher wachen junge Igel noch viel häufiger auf und müssen dann nach Futter suchen, da sie nicht vollständig in den „Energiesparmodus“ wechseln. Das ist u.a. einer der Gründe, weshalb viele junge Igel ihren ersten Winter nicht überleben.

Wir haben vor 3 Wochen die angebotene Futtermenge langsam reduziert und zum Schluss nur noch Wasser angeboten. Das war dann wohl das entscheidende Zeichen, dass es Zeit zu schlafen wäre. Vor einer Woche war sie nun das letzte Mal aus ihrer Kiste heraus, um sich zu reinigen. Das nun wieder dort stehende Trockenfutter blieb aber unangetastet.

Vom Timing her, war es sicherlich gut, dass sie nun eingeschlafen ist. Die Temperaturen gehen in dieser Woche nachts bis auf -8 °C zurück und da ist es in ihrem Schlafplatz doch viel gemütlicher.

Unser Wintergast ist jetzt gesund

•7. Januar 2018 • Schreibe einen Kommentar

Hallo liebe Leser,

gar nicht mehr so schüchtern

unsere kleine Igelin ist seit gestern wieder bei uns. Sie hatte die letzten 2 Wochen bei einer Igelexpertin verbracht, da wir ein paar Tage in NRW zu Verwandtenbesuch waren. In dieser Zeit wurde sie vom Tierarzt untersucht, entwurmt und nahm nochmal ordentlich an Gewicht zu. Die Lungenparasiten, die sie, wie viele Igel, befallen hatten, liessen sich zum Glück gut bekämpfen und nun ist sie fit für den Winterschlaf.  Sie wiegt nun ordentlich 850 – 900 Gramm und sollte damit einen ordentlichen und ausreichenden Speckvorrat besitzten.

Wir danken an dieser Stelle nochmal für die tolle Unterstützung und den beeindruckenden Einsatz den die Dame für die Igel leistet.

Das Winterquartier

Wir haben ihr in unserem Schuppen eine Ecke eingerichtet, in der sie nun (sogar) 2 Kartons als Schlafplätze zur Auswahl hat. Wir werden nun allmählich die Futterrationen verkleinern und sie so zum Winterschlaf einladen. Das Wetter in diesem Janur 2018 ist auch der Oberpfalz nicht wirklich winterlich, aber bei Temperaturen bis max. 6 Grad und einem vollen Bauch sollte sich hoffentlich genug „Wintermüdigkeit“ bei ihr einstellen.

In diesem Sinne: „Gähn!“

Unser kleiner Wintergast

•25. Dezember 2017 • Schreibe einen Kommentar

Hallo liebe Leser,

manchmal können wir über unsere Mitmenschen und ihre an den Tag gelegte Gleichgültigkeit nur den Kopf schütteln.

Unser Wintergast

Letzte Woche holte Kasia unseren Kleinen vom Kindergarten ab und kam dabei an einem kleinen Igel vorbei, der bei Minustemperaturen auf einem Schneehaufen direkt neben einer Strasse saß. Das Tier wurde von anderen Passanten durchaus bemerkt, aber nur mit der Bemerkung bedacht: „Och, der Arme! Der wird nicht überleben!“ Im Gegensatz zu den Anderen konnte Kasia den Kleinen einfach nicht so sitzen lassen, denn es war ersichtlich, dass das Tier jung und viel zu klein war, um den Winter zu überstehen. Zumal er völlig apathisch und unterkühlt wirkte.

Zuhause wog Kasia den Kleinen und stellte fest, dass die ca. 450 g tatsächlich nicht ausreichen würden. Die Nächte waren mit bis zu -11°C zu dieser Zeit sehr kalt und wir hatten eine geschlossene Schneedecke.

Das „Igelhaus“

Wir richteten ihm zuerst in unserem Keller einen Platz mit Laub ein, um zu sehen, ob der Igel überhaupt wieder zu sich kommen und  fressen würde. Die erste Nacht war von ihm nicht viel zu hören und er hat sich kaum bewegt, sondern nur etwas gefressen und viel geschlafen.

Am 2. Tag hat Kasia ihn in unsere Gästetoilette umgesiedelt und ein kleines Igelhaus aus Karton gebastelt. Dort ist er nun langsam im doppelten Sinne „aufgetaut“ 😉 Wir wissen nun auch, dass sie eine IgelIN ist! Sie macht sich prächtig und sie frisst ordentliche Portionen! Sie hat sich nach ein paar Tagen sogar an Kasias Anwesenheit gewöhnt und rollt sich nicht mehr komplett zur Kugel ein, wenn Kasia sich ihr nähert oder sie zum Wiegen hochnimmt.

Im Januar wollen wir sie in unserem Schuppen zum Schlafen umsiedeln. Wir werden Euch sicherlich berichten wie es weitergeht.

Alles Gute und allen frohe Weihnachten!

 

Wie geht es weiter?

•21. November 2017 • Schreibe einen Kommentar

Hallo liebe Leser unseres Blogs!

Unser Haus ist ohne unsere Fellknäule sehr leer und wir vermissen unsere Lieblinge jeden Tag. Baks und Maja haben unser Leben und das unserer Kinder geprägt und mehr als bereichert.

Wir überlegen zur Zeit, wie es bzgl. Haustieren weitergeht und sind noch zu keinem Ergebnis gekommen, allerdings wollen wir uns mindestens ein Jahr Zeit lassen.

Nach dem Ableben unseres lieben Baks wird dieser Blog auch weiterhin bestehen bleiben. Wir werden allerdings zukünftig seltener neue Artikel zu aktuellen Themen veröffentlichen, die mit der Fellpflege von Langhaarkatzen und Perserkatzen zu tun haben.

Unsere immer noch sehr beliebten Themenseiten zu den Themen Fellpflege, Baden und Scheren werden wir in unregelmäßigen Abständen aktualisieren.

Wir freuen uns auch weiterhin über Anfragen und Anregungen zu unserer Seite und Kasia wird auch weiterhin für Ferienbetreuungen im Raum Weiden / Neustadt an der Waldnaab zur Verfügung stehen.

Alles Gute!

Abschied

•1. November 2017 • Schreibe einen Kommentar

Liebe Leser,

heute war es so weit. Wir müssen Abschied von unserem Baks nehmen. 19 Jahre, die er uns auf unserem Weg begleitet hat, sind jetzt zu Ende.

Er war immer tapfer, bis zum Schluss. Sein alter, müder Körper darf jetzt in Frieden ruhen. Mein kleiner Spatz, jetzt kannst du wieder sehen, laufen und springen, wie du es in deinen jüngeren Jahren getan hast. Wir werden dich nie vergessen. Du hinterlässt so viele schöne und lustige Geschichten und eine Leere, die niemand füllen kann.

Wir werden es vermissen, wie du durch den Garten gelaufen bist, unsere Kindern beschützt hast und zu uns aufs Sofa gekommen bist. Schon in diesem Jahr bist du Stück für Stück von uns weg gegangen. Jetzt bist du endgültig nicht mehr da. Und obwohl der Schmerz groß ist, freue ich mich gleichzeitig für dich, dass du es geschafft hast.

Heute ist der 1. November. Du hast dir ein schönes Datum für den Abschied ausgesucht. Oder war das die Maja, die dich heute zu sich geholt hat? Grüsse sie ganz lieb von uns. Jetzt seid ihr wieder zusammen. Wir werden euch Beide für immer im Herzen tragen. Beide wart ihr so liebe Lebenswesen, die nie etwas böses getan haben. Immer treu und vorsichtig zu unseren Kindern. Die besten Katzen der Welt.

 

 

Unser alter Herr

•30. Oktober 2017 • Schreibe einen Kommentar

Hallo liebe Leser!

Wir möchten Euch mal wieder auf dem Laufenden bzgl. unseres Baks halten, unserem mittelweile 19 Jahre alten Kater.

Unser alter Herr hat einen unglaublichen Lebenswillen. Wir hätten früher nie gedacht, dass er so alt würde.

Er hat zwar seit einiger Zeit Probleme seine Toilette zu treffen, und pinkelt immer wieder auf dem Boden. Das ist nicht weiter schlimm, weil wir ihm ein seperates Zimmer gegeben haben, wo als Bodenbeleg noch ein alter Linolium dient. Leider passiert schon öfters, dass er in die Pfütze reintritt, da er im April diesen Jahres erblindet ist. Aus diesem Grund mussten wir ihm seine Pfotten waschen, weil er es selbst nicht mehr schafft.

Gestern hatten wir richtig viel Zeit und haben den Kater gründlich gebadet. Er hat das richtig genossen, obwohl man sich das bei einer Katzen eher nicht vorstellen könnte 🙂

Er hat so schön geschnurrt, besonders als ich ihn lange mit warmen Wasser gespühlt habe.

Sogar das Föhnen hat er wie immer geduldig über sich ergehen lassen. Man hatte wirklich das Gefühl, dass er sich selbst nicht mehr riechen konnte und froh war, endlich wieder gewaschen zu werden. Er putzt sich leider nicht mehr, seitdem er den Schlaganfall erlitten hat. Hier ein paar Fotos von Baks. Man sieht vielleicht, dass er schon viel abgenommen hat. Wir möchten ihm seine letzten Wochen so weit möglich noch verschönern. Es ist normal, dass unsere geliebten Tiere nicht so lange leben wie wir und dass sie auch Altern. Trotzdem tut es uns unheimlich weh, wenn wir die alten Fotos von unseren Katzen anschauen. Sie so lebendig, gesund und noch jung zu sehen schmerzt wirklich. Da wird uns immer wieder bewußt, wie kurz das Leben ist und dass wir das mehr geniessen sollten.

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