Sie haben gewonnen!

Tja, eigentlich hatten wir es uns ganz anders vorgestellt! Wir wollten hart bleiben! Ganz egal wie Baks auch Maunzen würde, er sollte seinen Willen nicht durchsetzen!

Das Haus in dem wir nun in Vohenstrauß leben ist groß genug, dass er sich darin austoben könnte. Nun gut, den Garten in Essen hatte er immer sehr genossen und besonders im letzten Sommer hatte er viel Zeit draussen verbracht. Aber mit seinen inzwischen 14 Jahren stellt er sicherlich nicht mehr so große Ansprüche…

Ja! Wir waren naiv!!!

Nach nun fast einem 3/4 Jahr in der Oberpfalz und ca. 3 Monaten Dauergenörgel unseres Herrn Kater, sowie 2 erfolgreichen Ausbruchversuchen, die durch das nicht 100%ig aufmerksame Personal ermöglicht wurden, dürfen unsere Katzen nun in den Garten.

So richtig glücklich sind wir mit diesem Zugeständnis an unsere Nerven nicht, aber er ging leider nicht anders. Baks hatte angefangen, in der Wohnung regelrecht zu randalieren! Dazu hatte Baks sehr schnell heraus, dass er maximale Aufmerksamkeit bekam, wenn er dann anfing zu maunzen, wenn unser Sohn gerade unter großen Mühen den Weg in den Mittagsschlaf gefunden hatte. Unser Haus liegt zwar an einer Anliegerstrasse, aber besonders am Nachmittag und Abend fahren doch einige Autos vorbei und nicht jede(r) hält sich an die freiwilligen 30 km/h.

Allerdings mussten unsere Beiden dafür noch eine Schur über sich ergehen lassen. Sie hätten sonst einfach zu viel Gras, Blätter und Rindenmulch in die Wohnung getragen.

Nun sind sie tagsüber also draussen! Ja, es ist schön zu sehen, dass Baks den Garten genießt. Er läuft wie verrückt von einem Ende zum anderen oder liegt im Gras und nimmt Sonnenbäder. Auch Maja genießt die frische Luft, auch wenn sie, wie schon in Essen, meist nur kurz ihr Fell lüftet, um dann wieder in ihrer Lieblingshöhle zu verschwinden. Sie würde wohl nie auf die Idee kommen, über den Gartenzaun oder das geschlossene Tor zu springen.

Tagsüber! Bevor die Dämmerung einsetzt, müssen wir Baks herein holen, da er sonst in den umliegenden Gärten verschwindet. Besonders scheint es ihm ein verwilderter Garten auf der anderen Straßenseite angetan zu haben. Dafür muss er aber die Straße kreuzen und besonders bei Dunkelheit sind einige Nachbarn recht schnell unterwegs.

So sieht also unser „Kompromiss“ aus tagsüber draussen, abends und nachts drinnen. Und das ist unser letztes Wort! Ehrlich Baks! Wir schwören!

~ von humbold75 - 6. Juni 2012.

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