Was für ein Schreck!

Hallo liebe Leser!

Unsere kleine Maja hat uns heute einen fürchterlichen Schrecken eingejagt!

Ich war heute vormittag gerade dabei den Sperrmüll für die halbjährliche Abfuhr nach draussen zu tragen, als Kasia auf mich zu kam und fragte, ob ich Maja gesehen hätte.

„Ja, “ antwortete ich “ ich habe sie heute vor dem Frühstück aus dem Garten wieder ins Haus geholt.“

„Kannst Du bitte einmal schauen, ich habe schon alle Zimmer durchgeschaut, kann sie aber nirgends finden.“ antwortete Kasia sehr besorgt.

maja niebieskie oczy sznureczek_033Nun ja, es ist nicht ungewöhlich, dass wir Maja nicht sofort irgendwo finden, da sie sich meist irgendwo tief unter Betten versteckt oder sich auch von Kasia gerne versehentlich im Schrank einsperren läßt.

Also begann ich systematisch alle Räume zu durchsuchen, in jeden Schrank zu schauen und unter jedes Bett – aber keine Spur von Maja.

Hmmm, seltsam, langsam stieg auch in mir die Unruhe. Auch im Garten war sie nicht zu finden. Also noch mal von vorne … – wieder keine Maja … Nun wurde mit dem Rascheln des Futterbeutels das nächste Register gezogen, denn darauf reagiert sie normalerweise sofort … – auch nichts!

Nun begann ich mir wirklich Sorgen zu machen, denn in der Zeit bevor hier im Grenznahen Raum der Sperrmüll abgefahren wird, fahren zig Tschechen (auch Polen, Ungarn, sogar Weißrussen haben wir schon gesehen) die Straßen ab und nehmen alles mit, was irgendwie noch brauchbar scheint oder sich sonstwie zu Geld machen läßt.

An dieser Stelle muß ich jetzt schon einmal tiefste Abbitte leisten! Nachdem wir schon eine Stunde vergeblich nach Maja gesucht hatten, waren natürlich alle Geschichten und Gerüchte von gestohlenen Rassekatzen präsent und es obwohl ich es für mich eigentlich ausschloss, dass Maja mir in den Garten gefolgt war, reifte in uns langsam die Gewissheit, dass sie weg sei. Für Kasia war dieser Gedanke unerträglich, da sie Maja versprochen hatte, dass sie nach ihrer schlimmen Vergangenheit bei uns bis zu ihrem hoffentlich friedlichen Ende ein gutes Leben haben würde.

In uns beiden stieg langsam die Panik immer höher! So machten wir uns auch schon auf die Suche nach Maja in den umliegenden Straßen, obwohl Maja bekanntlich nur selten in den Garten geht und diesen auch niemals verläßt. Ja, wir versuchten sogar in den umherfahrenden sperrmüllsammelnden Fahrzeugen ein Zeichen von Maja zu entdecken. Uns erschreckte der Gedanke fürchterlich, dass unsere süsse Maus in irgendeinem Fahrzeug auf dem Weg ausser Landes sein könnte.

 

Nach 2 fürchterlichen Stunden unternahm Kasia einen letzten, verzweifelten Versuch und riß von allen Betten die Decken herunter. Und wer lag so tief unter Kissen verborgen, wie wir es noch nie gesehen hatten? MAJA!!! Unsere Maja, die es sonst überhaupt nicht mag, ja sogar regelrecht panisch wird, wenn Sie von irgendwas bedeckt wird und keinen Ausgang mehr sehen kann. Unter die Tagesdecke hatte ich ja sogar selbst geschaut, aber unter der Bettdecke hatte ich sie mir nun wirklich nicht vorstellen können. Wir hatten sogar beide die Tagesdecke abgetastet aber darunter keinen Hinweis von Maja ertasten können.

Ihr könnt Euch sicherlich denken, wie unglaublich erleichtert wir waren. Maja hat gar nicht verstanden, wieso sie plötzlich so geherzt und geküsst wurde. 😉

Also nochmals an dieser Stelle ein großes „Entschuldigung!“ an alle diejenigen, die wir heute zu unrecht verdächtigt haben!

Schließen möchte ich mit einem Zitat von Ralf Schmitz, der in seinem Buch „Schmitz Katze“ eine ähnliche Situation mit den Worte beschreibt: „Katzen können vieles, sogar weg sein“.

Schönen Abend wünschen Andreas und Kasia

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~ von humbold75 - 14. April 2013.

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