Baks erblindet

Hallo liebe Leser,

leider baut unser Baks in den letzten Wochen immer deutlicher ab. Wenn wir ihn streicheln, spürt man, dass über seinen Knochen keine Fettschicht mehr ist, obwohl wir nicht sagen können, dass er zu wenig frisst. Wir hatten schon in den letzten Beiträgen auf diesem Blog geschrieben, dass er in der Nacht sehr viel und laut maunzt und schreit. So richtig erklären konnten wir uns dieses Verhalten nicht, vermuteten aber schlicht einen Zusammenhang mit seinem Alter.

 

IMG_5473Am Dienstagmorgen war dann plötzlich alles anders. Er war bei mir im Badzimmer, wie so häufig wenn ich unter der Dusche stehe,  aber ich merkte schnell, dass etwas nicht stimmt. Baks lief orientierungslos umher, seine Pupillen extrem geweitet, obwohl das Licht an war und er lief immer solange gerade aus, bis seine Barthaare ein Hindernis berührten. Dabei maunzte er gottserbärmlich und herzzereissend.

Es war eindeutig – er sah nichts mehr.

Im Laufe des Tages besserte sich ein Zustand zum Glück wieder etwas! Ich vermute, dass er wohl einen leichten Schlaganfall erlitten hatte? Als ich nachmittags von der Arbeit kam, lag er auf der Terrasse und seine Pupillen hatten sich wieder zusammengezogen. Er hatte sich wieder beruhigt, aber sein Sehvermögen ist (seit dem?) stark eingeschränkt. Er reagiert noch auf Bewegungen in seinem Sichtfeld, allerdings ist deutlich zu erkennen, dass er uns nur an unseren Stimmen erkennt. Wahrscheinlich waren seine Sehschwierigkeiten in den letzten Wochen bereits der Grund für sein Geschrei in der Nacht, da er sich nicht mehr sicher orientieren konnte.

Wie es nun mit ihm weiter geht, wissen wir natürlich nicht, wir hoffen, dass er noch eine angenehme Restzeit bei uns hat. Autofahrten werden wir ihm nun ersparen (müssen), auch wenn das heisst, dass wir unsere Osterpläne zur Feier mit der Familie in NRW aufgeben mussten.

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~ von humbold75 - 8. April 2017.

2 Antworten to “Baks erblindet”

  1. Das ist ja kaum zum Aushalten. Ich verfolge Euer Blog seit einiger Zeit und Baks liegt mir natürlich sehr am Herzen, zumal wir auch eine „rote“ Perserkatze (Mädchen) haben. Ich hoffe, er muß nicht zu sehr leiden. Ich jedenfalls wünsche Euch alles erdenklich Gute.
    Gruß
    Christa

    • Vielen dank Christa für deine Wörte. Für uns ist es sehr schwer zu sehen wie Baks sich verändert.

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